Rucksack

Tagestour

Auf Tagestouren trage ich einen Rucksack mit Rückenprotektor und 10 Litern Fassungsvolumen. Der Rucksack ist immer mit dem Nötigsten gepackt, um jederzeit durchstarten zu können.

Luftpumpe

Leider passt die Luftpumpe nicht in meine kleine Satteltasche. Eine wirklich kleine und gute Pumpe habe ich noch nicht gefunden (über Tipps wäre ich sehr dankbar). Aber da ich meinen Tagesrucksack sowieso auf (fast) allen Touren dabei habe, stört die Pumpe nicht.

Protektoren

Im Laufe der letzten Jahre habe ich mir einiges an Fahrtechnik angeeignet und stelle mich gerne vor neue Herausforderungen. Wenn es wirklich knifflig wird, dann gebe ich vor dem Traileinstieg Zuhause meinen aktuellen Standort durch und streife mir Protektoren über.

Mütze

Wer denkt, eine Mütze braucht man nur im Winter, der irrt. Meine Mütze wiegt nicht viel und hat schon viele überraschende Einsätze hinter sich.

diverse Schlauchschale

Ich finde die Dinger auf Tour und im Alltag einfach klasse!

Drehmomentschlüssel

Falls auf Tour der Steuersatz knarzt, greife ich gerne auf einen Drehmomentschlüssel mit Federlehre zurück, um die Schrauben mit dem korrekten Drehmoment anzuziehen. Eine zu fest angezogene Schraube kann tatsächlich auch knarzen!

Reifenheber

Da meine Satteltasche nicht allzu viel Platz bietet, finden die Reifenheber im Rucksack ihren Platz.

Flickzeug

Das Flickzeug ist ebenfalls im Rucksack untergebracht. Bei dessen Verwendung ist vor allem Geduld sehr wichtig, sonst vulkanisiert es nicht.

Sitzunterlage

Sollte die Bank einmal nass oder eingeschneit sein, hilft eine wärmende Sitzunterlage. Sie ist nicht schwer, also eigentlich bei jeder Tour dabei.

Ersatzklamotten

Je nach Jahreszeit habe ich mal mehr, mal weniger Ersatzklamotten dabei, um nach der Tour auf der anschließenden Zugfahrt nicht auszukühlen.

Sonnencreme

Der UV-Schutz lässt je nach Hauttyp unterschiedlich schnell nach. Wichtig ist es daher, sich auch auf Tour z. B. während der Mittagspause nachzucremen.

Müsliriegel

Falls vor dem nächsten langen Anstieg der Magen grummelt, greife ich gerne auf einen Müsliriegel zurück. Die Pause kann ich so noch etwas hinauszögern, bis ich einen wirklich schönen Rastplatz gefunden habe.

Notfallset

Was ich für die Erstversorgung nach einem Unfall dabei habe, könnt ihr HIER nachlesen.

Zugtickets

Zum Startpunkt meiner Touren im Harz komme ich mit der Bahn. Weil ich dort sehr regelmäßig bin, habe ich mir gleich 10er Streifen gekauft.

Portemonnaie

Man weiß nie, ob nicht doch eine urgemütliche Gaststätte am Wegesrand lauert. Es ist daher sehr ratsam, immer etwas Bargeld dabei zu haben.


Alpencross

Mein Rucksack für Alpenüberquerungen fasst 30 Liter. Praktisch ist das untere Staufach, sodass eine optimale Lastverteilung möglich ist und nicht alles durcheinander fliegt. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus, packe ich mittlerweile Wechselklamotten zusätzlich in Müllbeutel ein und verstaue Elektronik in Zip-Beuteln. Nach einem mehrstündigen Regenguss gibt es nämlich nichts Schlimmeres, als lediglich auf klamme Klamotten zurückgreifen zu können sowie die Technik abends nicht mehr nutzen zu können. In meinen Rucksack kommt nur das Nötigste, sodass ich die „magische“ 7-Kilo-Grenze einhalten kann.

Wechselklamotten

Habe ich nicht. Wer sich hier vielleicht ein bisschen wundert: Da ich bevorzugt in Pensionen übernachte und nicht im Schlafsaal, habe ich abends immer die Möglichkeit, Trikot oder Radlerhose zu waschen. Es kommt dabei aber auf jede Minute an. Das heißt, sobald man im Quartier eingecheckt hat, sollte man die Sachen sofort waschen. Über Nacht trocknen sie dann ganz gut. Nur manchmal muss ich morgens die Bündchen noch einmal abföhnen.

Sonderausstattung für diverse Wetterextreme

Vor allem nach der Überquerung des Alpenhauptkamms kann es tagsüber etwas wärmer werden. Für diesen Fall habe ich ein (wirklich leichtes) kurzärmliges Radtrikot dabei. Da der Oberkörper immer warm sein sollte, verstaue ich ein kurzes und ein langes Sport-Unterhemd im Rucksack. Auf den Passhöhen kann es den ein oder anderen Wintereinbruch geben, auch im Hochsommer. Ein paar wasserfeste Winterhandschuhe gehören damit auch zu meinem Repertoire. Außerdem arbeite ich gerne mit Schlauchschalen in verschiedenen Stärken.

Ausstattung für einen Regentag

Bei der Wahl der Jacke treffe ich immer eine Entscheidung: Regenjacke statt Softshell. Auch wenn ich eine Softshell aufgrund ihres hervorragenden Klimas sehr schätze, ist sie doch zu schwer für meinen Rucksack. Und eine Regenjacke hält auch gut warm. Außerdem habe ich genug Klamotten dabei, um mit Zwiebelschichten arbeiten zu können. Wichtig beim Kauf einer Regenjacke ist, darauf zu achten, dass die Kapuze auch über den Helm passt.

Eine Regenhose gehört natürlich auch ins Reisegepäck. Um nasse Füße zu vermeiden, nehme ich auch ein paar Gamaschen mit. Diese lege ich einfach mit in die Regenhülle meines Rucksacks, so sind diese immer griffbereit.

Abendgarderobe

Aufgrund ihres geringen Gewichts schätze ich dünne Sportkleidung, um nach der obligatorischen Dusche angemessen entspannen zu können. Um unterschiedliche Temperaturen abdecken zu können, habe ich sowohl eine kurze als auch eine lange Ausführung dabei.

Kulturbeutel

Natürlich gehören in meinen Kulturbeutel so wichtige Dinge wie Zahnbürste und Duschgel. Daneben packe ich aber auch immer zwei Tuben Rei ein, um meine Klamotten abends waschen zu können. Ein Outdoor-Handtuch und ein Outdoor-Waschlappen wiegen nicht viel, können aber wichtig werden.

Notfallset

Was ich für die Erstversorgung nach einem Unfall dabei habe, könnt ihr HIER nachlesen.

Luftpumpe

Leider passt die Luftpumpe nicht in meine kleine Satteltasche. Eine wirklich kleine und gute Pumpe habe ich noch nicht gefunden (über Tipps wäre ich sehr dankbar).

MTB-Ersatzmaterial

Neben dem HIER beschriebenen Ersatzteilen packe ich auch immer zwei Bremsbeläge ein. Nach mehreren Passabfahrten kann es durchaus sein, dass die Bremsbeläge noch während der Tour komplett herunter gefahren sind. Die Reifenheber verstaue ich auch bei einer Mehrtagestour im Rucksack. Ein paar Abschnitte Panzertape und Kabelbinder können immer nützlich werden. Nach etwa zwei bis drei Tagen oder einem Regentag ist der Auftrag von neuem Kettenöl unerlässlich.

Accessoires

Meine Alpenüberquerungen plane ich meist so, dass ich nur das erste Quartier im Vorhinein reserviere. Der Rest soll sich im Verlauf der Reise ergeben. Als Alleinreisender hat man auch meist kein Problem, irgendwo unterzukommen. Das ermöglicht mir volle Flexibilität. Es könnte ja auch mal ein schlechtes Wetter dazwischen kommen, sodass ich gar nicht mehr weiterradeln möchte. Meine Unterkünfte sind bevorzugt Pensionen oder Privatzimmer. Manchmal muss ich aber auch ein Bett im Matratzenlager belegen. Für diesen Fall habe ich einen Hüttenschlafsack, Kissen, Ohropax und Taschenlampe dabei.

Auf eigentlich jeder Reise habe ich mein Essbesteck verwendet. Sei es, um unterwegs die Butter aufs Brot zu schmieren oder abends im Hotel noch einen leckeren Joghurt zu genießen.

Bei meiner Alpenüberquerung 2019 habe ich sämtliches Kartenmaterial mitgenommen. 2021 habe ich lange mit mir gerungen und mich letztendlich dagegen entschieden. Stattdessen habe ich eine Powerbank im Rucksack untergebracht. Es wird immer wieder empfohlen, Kartenmaterial mitzunehmen. Ich habe nur einen Kompass für die Grobnavigation dabei. Und wenn die Technik versagen sollte, schaffe ich den Weg entweder mit den Wegbeschreibungen von Joachim Zahn oder fahre einfach ins nächste Tal runter. Im letzteren Fall könnte es natürlich passieren, dass ich die Route spontan etwas abändern muss. Das Risiko eines technischen Defekts gegenüber dem Mehrgewicht durch zahllose Karten muss also jeder für sich selbst einschätzen.

Müllbeutel, Ersatz-Zip-Beutel (diese gehen wirklich schnell kaputt) und ein paar Blätter Zeitungspapier zum Schuhe trocknen sind auch immer mit dabei.